Abnehmen mit Intermittent Fasting

Alles was du zu Abnehmen mit Intermittent Fasting wissen musst

Wie wäre es, wenn du essen dürftest, was du willst, aber trotzdem abnimmst? Ich kann mir vorstellen, dass du nichts dagegen hättest. Allerdings nur 8 von 24 Stunden. Und dabei wären wir schon auch bei der Ernährungsform des Intermittent Fastings. Doch wie das Abnehmen mit Intermittent Fasting genau funktionieren soll erfährst du in diesem Artikel

 

Was ist Intermittent Fasting?

Doch erst einmal ganz langsam. Intermittent Fasting ist Englisch und bedeutet auf Deutsch intermettierendes Fasten, also wiederkehrendes Fasten oder auch Fasten mit Unterbrechungen.

Ziel davon ist es, täglich ein gesundes Kaloriendefizit zu erreichen. Grundsätzlich kann man sagen, dass du abnimmst, wenn dein Körper mehr Kalorien verbrennt, als er aufnimmt. Das kommt davon, dass er dann die vorhanden Energiereserven (also deine Fettpolster) anpumpt.

 

Wie funktioniert Intermittent Fasting?

An sich gibt es mehrere Arten dieser Ernährungsform: eine davon ist 16/8. Wie oben beschrieben 16h fasten, 8h essen. Eine weitere Form ist das Alternate Day Fasting. Dabei hat man ein 24h Essensfenster und fastet anschließend 24h. Die wohl härteste Fastenform ist die Warrior Diet. Hier ist die Verteilung 20h fasten und 4h Stunden essen.

Für Frauen gilt die Empfehlung, dass sie 14h fasten und 10 essen sollten. Wenn du mit dieser Ernährungsmethode anfangen solltest, kannst du dich gerne langsam an die Sache heran tasten. Faste entweder anfangs z.B. 14h täglich, oder einen Tag in der Woche 24h. Die Umstiegsphase ist die schwerste Zeit, danach ist dein Körper darauf eingestellt.

Durch die Fastenphasen soll ein tägliches Kaloriendefiziet herbeigeführt werden. Durch den niedrigen Blutzuckerspiegel und dem daraus resultierenden Hungergefühl, bildet der Körper sogenannte „Cytokine“. Das ist ein Protein, welches für die Regeneration und Verjüngung zuständig ist. Außerdem wird die benötigte Energie aus den Fettreserven gezogen.

An sich darfst du in der Fastenphase keine Kalorien zu dir nehmen, heißt: Keine Nahrung und nur Wasser/Tee/Kaffee trinken. Ein kleiner Schuss Milch im Kaffee ist allerdings erlaubt. Dafür darfst du, wenn das Essensfenster offen ist, alles essen was du willst.

Doch bedenke: Wenn du das Abnehmen mit Intermittent Fasting schaffen willst, musst du trotzdem unter deinem Kalorienbedarf bleiben. (Diesen kannst du übrigens in diesem Artikel berechnen: So berechnest du deinen Grundumsatz). Das heißt in der Essensphase trotzdem relativ bedacht essen und sich nicht komplett vollstopfen. Einen schnelleren Abnehmeffekt erreichst du übrigens, wenn du bei deiner Ernährung trotzdem auf die Kalorien achtest und „Low Carb“ ist.

Außerdem ist wichtig, dass du keine Mahlzeit auslässt. Es kann vor allem in der Anfangsphase sein, dass du abends keine Lust hast etwas zu essen. Doch genau dann ist es wichtig trotzdem etwas zu dir zu nehmen. Sonst packt dich mit großer Wahrscheinlichkeit der Heißhunger am nächsten Tag, weil dem Körper Nährstoffe fehlen.

 

 

Das sind die Vorteile von Intermittent Fasting

1.    Einfache Form einer Ernährungsumstellung
Intermittent Fasting legt nur fest, wann gegessen wird, nicht aber was. Man nimmt also ab, ohne sich Gedanken zu machen, was man essen darf und was nicht. Natürlich ist eine gesunde Ernährung (wenig Kalorien, wenig Fett) vorteilhaft für schnellere/bessere Erfolge, trotzdem ist sie in erster Linie nicht relevant.

2.    Hungergefühl im Griff
Viele Probanden waren der Meinung, dass sie ihr Hungergefühl besser im Griff hätten, als bei einer klassischen Diät. Ob das nun daran liegt, dass man geregelte Essenszeiten hat, man immer „die Aussicht“ auf Essen in nächster Zeit, oder aber andere psychologische/physische Gründe hat, konnte noch nicht geklärt werden.

3.    Bessere Konzentration
Forscher vermuten, dass die Erhöhung des Katecholamine zur Steigerung von Konzentration und Kreativität führt. Das passt zu den Ergebnissen diverser Studien: Teilnehmer hätten in der Fastenphase eine Art Euphorie verspürt, außerdem hätten diese nicht mehr von Müdigkeitsanfällen betroffen.

4.    Reaktion auf außerplanmäßige Mahlzeiten
Bei einer Diät mit striktem Plan ist es schwer außerplanmäßige Essen, wie zum Beispiel auf Familienfeiern, an Weihnachten oder sonstigen Festen, mit dem eigenen Gewissen zu vereinbaren. Dieses Problem hat man mit Intermittent Fasting nicht. Man kann schlemmen und hält sich trotzdem an seinen Plan.

5.    Positive Gesundheitliche Aspekte
Studien mit Mäusen haben herausgefunden, dass diese durch Intermittend Fasting einen geringeren Bluthochdruck, eine bessere Insulinaktivität, sowie einen geringeren Verlust kognitiver Gehirnfunktionalitäten hätten.
Ob und wie weit diese Aspekte auch auf den menschlichen Organismus zu übertragen sind, ist leider noch unbekannt.

 

Ist Abnehmen mit Intermittent Fasting wirklich möglich?

Intermittent Fasting ist eine sehr gute Möglichkeit abzunehmen, wenn man es schafft täglich unter seinem Kalorienbedarf zu bleiben. Der größte Vorteil liegt darin, dass man essen kann was man will und sich so nicht den Kopf zerbrechen muss, was man essen darf und was nicht.

Mit viel Geduld und Disziplin hat man eine nahezu 100% Chance abzunehmen. Und durch die  geregelten Essens- und Fastenzeiten wird auch der JoJo Effekt ausgetrickst, da der Körper darauf trainiert wird Nahrung aufzunehmen und Fett zu verbrennen.

Wenn du aber trotzdem nicht überzeugt bist von dieser Ernährungsform, dann schau dir mal die Low Carb Diät, Abnehmen mit Leptin, die 5:2 Diät, die Montignac Methode oder die Monodiäten an. [Artikel bald verfügbar]

Post Author: Lisa

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